Kostenlose Beratung unter Telefon 030/28 04 47 27

  1. Anfrage

xl-digitaldruck.de

Boxhagener Str. 56, 10245 Berlin
Mo. 12–19 Uhr, Di.–Fr. 10–19 Uhr

Brückentage: Freitag 26. Mai 2017
Montag 2. Oktober 2017
Montag 30. Oktober 2017
Betriebsferien: 7.–11.8.2017
Weihnachten 23.12.17–7.1.18

Holger Bartholz »Der anonyme Plakatabriss« von Michael Wismar und Hagen Thiel

»Der Anonyme Plakatabriss« von Michael Wismar & Hagen Thiel

Ausstellung von Michael Wismar und Hagen Thiel

 

Wer durch die Stadt läuft, sieht viel und bemerkt so manches nicht. Ein visueller Hindernislauf bringt dich nicht außer Atem, aber ein unaufhörliches Flüstern nistet sich in deinem Kopf ein und du kannst es nicht ignorieren. Sie wollen deine Aufmerksamkeit. Koste es, was es wolle! „HIER“, ruft dir eines zu. „Du BIST“, will dir ein anderes weismachen. Sie scheinen dich bereits zu kennen und sind dir immer einen Schritt voraus: „Plakate können genau an den Stellen und Orten [...]platziert werden, wo sich ihre Kunden aufhalten.“ Und wenn Du glaubst, dir könne das nichts anhaben, dann vergiss nicht die Kraft der Suggestion: „Werbeplakate erzeugen direkte Handlungen, weil Sie direkt ins Bewusstsein der Zielgruppe gehen.“

So zahlreich sie uns aber auch begegnen, sie bleiben verwundbar – zumindest auf physischer Ebene. Risse auf beschädigten Plakaten legen Schicht für Schicht frei. Neue Kompositionen, auffällige Farbarrangements und surreale Begegnungen entreißen dem Werbeplakat seine ursprüngliche Zweckbestimmung. Sie sind nicht länger an Verheißungen und Versprechen gebunden – befreit von der Last Informationsträger zu sein – beginnen sie sich neu zu behaupten.

Auf der Suche nach anonymen Plakatabrissen ziehen wir durch Berlins Straßen, den Blick auf all das gerichtet, was verwelkt, zerfetzt, beschmiert, beklebt, verblichen, zerknittert, verbraucht und vergessen ausschaut. Die Photokamera griffbereit, um den Ausschnitt zu wählen und den Plakatabriss photographisch festzuhalten – denn morgen könnte er bereits überklebt sein.

»Der Anonyme Plakatabriss«
Michael Wismar & Hagen Thiel

Vernissage: 9. Juni 2017, 19:30 Uhr in der Freiluftgalerie, Boxhagener Straße 56, 10245 Berlin

Ausstellungsdauer: 9. Juni bis 14. Juli 2017

www.facebook.com/DerAnonymePlakatabriss

weiterlesen...
Holger Bartholz Marie Chartard »MORPHO«

»MORPHO« von Marie Chatard

»Morpho 11« von Marie Chatard

 

Jenseits von Allem und immer noch Mensch. Eine verstörende und mehrdeutige Porträtserie der französischen Fotografin Marie Chatard.

Die Morphologie im biologischen Sinne ist die Lehre von der Struktur und Form der Organismen. Mit der Ausstellung »Morpho« hinterfragt die Fotografin Marie Chatard konzeptionelle und traditionelle Menschenbilder und zeigt, wie sehr die Schnittpunkte aus Tradition und Moderne ineinander verschwimmen können. Jedes Porträt der »Morpho«-Reihe vereinigt zwei in Geschlecht und Ethnie entgegengesetzte Individuen zu einem verstörenden und mehrdeutigen Porträt. Es zieht den Betrachter in seinen Bann, entwaffnet ihn und lässt ihn am Ende mit der Frage zurück: Wer bin ich? Jenseits von Allem, aber immer noch Mensch ...

Die Fotografin Marie Chatard fand im zarten Alter von 12 Jahren zur Fotografie. Ihre Lieblingsmotive sind seit jeher Menschen. Dabei geht es ihr nicht nur darum, schöne Porträts zu kreieren, sondern auch darum, die treibenden Kräfte der Porträtierten in ihren Bildern einzufangen. Als PR-Beraterin in der Musikbranche hat sie viele Fotos von Musikern in Print- und Digital-Magazinen in Frankreich, Spanien, England und Deutschland veröffentlicht. Die gebürtige Französin lebt und arbeitet seit vielen Jahren in Berlin.

Vernissage: Freitag, 21. April 2017 um 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 21. April bis 1. Juni 2017

www.mariechatard.com
www.facebook.com/temps2pause
www.freiluftgalerie.de

 

 

weiterlesen...
Holger Bartholz Inga Steinmetz: »Sweet in Japan«

Inga Steinmetz: »Sweet in Japan«

Mit ihren 34 Jahren ist die Illustratorin Inga Steinmetz bereits die „Großmutter“ der hiesigen Manga-Szene. Diese in Deutschland noch recht junge Kunstgattung pulsiert auch in Berlin und die größten Erfolge feiern ganz klar die weiblichen Vertreterinnen der Zunft. Mit bereits sieben veröffentlichten Büchern ist Inga Steinmetz eine von ihnen und stellt mit der Ausstellung „Sweet in Japan“ in der Freiluftgalerie Berlin unter Beweis, wie vielfältig der Mangastil sein kann.
 
Während ihrer Reisen nach Korea und Japan sammelte Inga genug Stoff für zwei autobiografische Bücher über ihr Maskottchen Schneeballen, die auch unter widrigen persönlichen Umständen ihren Weg geht und diese unbekannten Länder mit viel Humor beleuchtet. Von Zeit zu Zeit unterrichtet Inga auch im Ausland für das Goethe Institut und trägt so den deutschen Mangastil in die Welt.
 
Die Freiluftgalerie Berlin ist stolz, die „Botschafterin des deutschen Manga“ bei sich begrüßen zu dürfen und lädt Interessierte am Samstag, den 4. März um 15 Uhr zur Vernissage ein. Vor Ort erwarten Sie japanische Snacks und Getränke, exklusives Merchandise, limitierte Drucke und ein Plausch mit der sympathischen Künstlerin.

Vernissage: Samstag, 4. März 2017 um 15 Uhr

http://www.the-wired.de
http://www.freiluftgalerie.de

Zu Inga auf Facebook

weiterlesen...